Französischer Apfelkuchen

Es gibt Kuchen, die mag man auf Anhieb. Einfach in der Herstellung und trotzdem total lecker. Für's letzte Wochenende habe ich ein solches Rezept ausprobiert. Natürlich wußte ich vorher noch nicht, dass es wirklich so lecker schmecken würde. Aber ich kann euch versichern... es ist so!!
Der Teig fällt unter die Rubrik Biskuitteige. Für alle, die vor dieser Art Teigen Panikattacken haben, empfehle ich trotzdem hier weiterzulesen, denn dieses Rezept ist wirklich super easy.


Französischer Apfelkuchen
(für eine Springform mit 26 cm Durchmesser)

Zutaten:
500 g Äpfel (am besten eine Sorte, die beim Backen schön weich wird), Saft von 1 Zitrone, 150 g Butter, 4 Eier (Größe M), 150 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz, 1 Teelöffel Backpulver, 150 g Mehl,
Puderzucker zum Bestäuben, Fett und Mehl für die Form und evtl. Alufolie


Zubereitung:

1. Zitrone auspressen. Äpfel schälen, vierteln, die Kerngehäuse entfernen und in ganz dünne Spalten schneiden. Die Apfelspalten mit dem Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
2. Butter schmelzen. Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz mit den Schneebesen (!!!!, keine Rührstäbe!) des Handrührgeräts cremig schlagen (siehe Foto 2).
3. Backpulver und Mehl mischen und sieben. Fett und Mehlmischung vorsichtig unter die Eiermasse rühren. Apfelspalten unterheben, dabei den restlichen Saft nicht zum Teig geben! (siehe Foto 3).


4. Teig in eine gefettete und mit Mehl ausgestäubte Springform (26 cm Durchmesser) geben und glatt streichen. Auf unterster Schiene im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Umluft 175°C) ca. 45 Minuten backen. Nach 20-25 Minuten die Oberfläche des Kuchens evtl. mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu braun wird.
5. Den fertigen Kuchen kurz in der Form ruhen lassen (siehe Foto 4), dann aus der Form lösen. Kuchen auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Dazu schmeckt Schlagsahne.


Dieses Rezept habe ich in der "Laura Backen 1/2016" gefunden. Ich habe dieses Mal auch nicht so viel geändert, nur die Idee mit dem Zitronensaft ist von mir. ;o)

Wichtig ist bei diesem Teig, dass ihr zum Rühren der Eiermasse wirklich den Schneebesen nehmt und lange rührt (bis zu 10 Minuten). Es muss wirklich sehr viel Luft eingearbeitet werden. Ich nehme deshalb auch kein Handrührgerät, sondern meine Küchenmaschine, die glücklicherweise auch einen Schneebesen enthält.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Backen!
Süße Grüße aus meiner Kreativwerkstatt,
Christiane

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